Reisevorbereitungen

A warrior only lives twice
once for himself
once for his dreams.
The years go by
and life seems devious
until a dream appears
and FREEDOM is its name.
Freedom is a stranger
who signals the way
don’t think about danger
or the stranger will be gone.
This dream is for you
therefore, pay the price!
turn this dream into reality.
A warrior only lives twice.

Nahuatl poem

Ja, so ist das mit den Träumen…

Natürlich ist es nicht immer nur ein „Spass“ und eine Freude eine so lange Reise vorzubereiten und einen Traum zum manifestieren. Da gibt es allerhand zu tun und zu bedenken.Da gibt es Ängste, Hoffnungen und widrige Bedingungen. Es muss ja auch zu Hause alles gut weiterlaufen. Was packt man da alles ein für so einen langen Zeitraum? Wird es nicht problematisch für 1 Jahr hauptsächlich auf 4 Quadratmetern im Auto zu leben? Welche Medikamente sollen wir mitnehmen? Welche Kleidung, welcher Schlafsack, wie machen wir das mit dem Geld? Tausende solcher Fragen sind zu lösen und nicht immer gibt es dazu eine befriedigende Antwort…meist muss man Kompromisse schließen und sich fragen, ob die Entscheidung sich wohl als gut herausstellen wird….manch Eine wird wohl nicht so zufriedenstellend sein, aber was soll´s….wer nicht wagt….eh schon wissen!!!

Es sind nun noch 2 Wochen bis zur Verladung des Autos und es ist noch lange nicht fertig….das zehrt an den Nerven. Ich hoffe, es wird besser, wenn dieser Teil einmal erledigt ist. Die Flüge sind nämlich auch noch nicht gebucht. Der Stoff für die Matratze im Auto ist wunderschön, der erste Versuch ging aber beim Nähen in die Hose, da er irrsinnig ausfranst und daher zuerst geendelt werden muss, was ich aus Bequemlichkeitsgründen natürlich nicht getan habe….na gut…zweiter Versuch!!!

Die bestellten Teile fürs Auto, beim Top Hersteller geordert passen nicht, obwohl genau für den Typ Auto angeboten!!! Gibts irgendwas, was mal von Anfang an gelingt??? Manchmal fragt man sich, warum man so etwas tut…ja auch unsere Nerven sind endenwollend….Erlik lässt grüßen;-) (ist ein Insider für all jene, die die Seminare von Ahamkara besucht haben;-)

Dann kommt aber wieder die große Vorfreude auf, wenn man den Lonely Planet liest und die Orte im Internet besucht und ins mymaps eingibt, die wir besuchen werden. Oh ja, dann weiß man wieder warum man sich so anstrengt…es gibt so viele sagenhaft schöne, ungewöhnliche Orte auf dieser Welt, die besucht und gespürt werden wollen….ja, das ist es, was den Aufwand Wert ist….ohne vorgegebene Route, einfach frei sein und dort hinfahren, wo es einen im Moment hinzieht und das genießen, was man hat…mit ganz wenig „Zeugs“ unterwegs sein und durch das Auto die Freiheit zu haben auch in entlegene Gegenden zu kommen, wo kaum ein Tourist hinkommt. Einfach nur ein Mensch auf dieser Welt zu sein… unter anderen Menschen….

9. Oktober: Die Vorbereitungen gehen nun bald dem Ende zu, denn nächste Woche soll das Auto verschifft werden. Die bestellten Ersatzteile für die Reise wurden gestern verschickt und sind hoffentlich noch vor dem Wochenende da…sonst fliegen wir mit 50 kg Ersatzteilen…da kann ich mir was Erholsameres vorstellen…aber wie schon oben gesagt, täglich grüßt nicht das Murmeltier, sondern Erlik! 

Noch so ein Schmankerl: Gestern war beim Obi in Graz Nord das Holz für den Innenausbau aus….ja das gibts und wir sind nicht im Krieg oder so, wo alles rationiert ist! Also auf zum Hornbach und wieder ist ein Tag um….so vergeht die Zeit auch…und wer lässt grüßen???

11. Oktober: Endspurt, am Dienstag, den 16. Oktober wird das Auto in Rotterdam verladen…..was soll ich sagen…Stress pur!!!

So das war nun der Plan, aber offensichtlich hatten die „spirits“ da was anderes vor…aber nun Mal von vorne:

Freitag und Samstag haben wir das Auto fertig ausgebaut und alles gut verpackt eingeräumt. Sonntag um 3 startete Alain Richtung Rotterdam via Luxemburg. Ja und um 4 läutet dann das Telefon unseres Sohnes….Mama ruf bitte den Papa zurück, er hat eine Panne…Kupplung ist „eingegangen“ und Motorschaden bei Kammern kurz nach Leoben. Das Auto wurde abgeschleppt nach Kammern. Ich fahre nun mitten in der Nacht mit unserem Sohn zur Raststation in Kammern, um Alain abzuholen und auch gleich einen Teil der Sachen aus dem Defender umzuladen.

So, was nun…..Glück im Unglück ist, dass die Werksgarantie am 19. Oktober ausläuft….was bedeutet, dass wir die Reparatur nicht zahlen müssen. Die Spedition wird den Auftrag zur Verschiffung stornieren. Nun gut, wir fahren nochmal nach Kammern um den Rest aus dem Auto zu holen, dann organisiert Alain den Transport des Autos zum Händler, sind halt auch 200 km, da der Händler im Burgenland ist. Das zahlt wahrscheinlich der luxemburgische Automobilclub, zumindest zum Teil.

Gestern, Montag wurde das Auto zum Händler transportiert, der auch eine Land Rover Werkstätte.

Ja und nun heisst es abwarten und Tee trinken…..

 

 

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