Geomantie und Spiritualität aus den Anden

Die Geomantie sieht die Erde als lebendiges Wesen an, das wie jedes lebendige Wesen geliebt und geachtet werden will und so auch der Aufmerksamkeit von uns Menschen bedarf. In der Geomantie beschäftigt man sich mit den feinstofflichen Kräften der Erde, unserer großen Mutter und mit dem Zusammenspiel dieser Kräfte mit uns Menschen und dem Kosmos. Es geht darum diese Zusammenhänge zu erspüren und wahrzunehmen, um so zu vertiefter Erkenntnis zu gelangen.

Die Spiritualität der Anden ist eine Tradition, die heute noch in den Hochanden Perus und Boliviens, insbesondere bei den Q’eros, einem Volk aus den Hochanden Perus gelebt wird. Dabei geht es darum, die Welt als lebendiges Wesen zu sehen, zu spüren und mit ihr in Kommunikation zu treten. Diese Welt heisst „Kawsay“ in Quechua, der Sprache der indigenen Bevölkerung und ist eine „lebendige Energie“. Sie besteht aus Pachamama, dem weiblichen Aspekt und dem Kosmos als männlichem Aspekt. Als Verbindung zwischen diesen Aspekten agiert der Mensch, der somit ein Kind von Kosmos und Erde ist. In dieser Welt ist alles beseelt, die Steine, die Flüsse, die Berge, die Seen, auch Autos oder Maschinen, da alles auf dieser Erde von dieser Erde kommt und somit aus ihr entstanden ist.

In verschiedenen Übungen werden die Verbindungen zu den Elementen, zu den Bergen und Seen, zu Mutter Erde täglich gepflegt und so Heilung im Sinne von Ayni, der heiligen Gegenseitigkeit geübt. In dieser Tradition geht es darum, dass wir Menschen nicht getrennt von dieser Galaxie und dieser Erde existieren, sondern alles mit allem zusammenhängt. Es geht darum, dieses Gleichgewicht immer aufrecht zu erhalten. Daher werden den Spirits der Berge und der Erde und der Sterne immer wieder Opfergaben in Form von Haywas (wie Don Benito Qoriwaman, einer der letzten großen Meister dieser Tradition sie nannte) dargebracht. Es sind dies Mandalas aus Naturmaterialien, die der Erde, dem Feuer oder einem fließenden Wasser übergeben werden. Ähnlich wie Sandmandalas in Tibet spalten sich diese mit der Zeit in die Elemente auf.

Diese Mandalas dienen dem „Ayni“. Sie sind ein Ausdruck der Menschen für ihre Dankbarkeit, dass die Erde immer für uns da ist, sei es dass sie uns nährt oder zu trinken gibt oder auch für die Luft, die wir atmen.

Durch diese tiefe Verbindung zur Natur wird sowohl bei der Geomantie als auch der andinen Tradition die Erde und der Kosmos als lebendiges Wesen gesehen und anerkannt. Dies führt bei längerer Beschäftigung damit zu einer tiefen Erkenntnis, dass alles, was wir Mutter Erde (an)tun letztendlich auf uns zurückfällt…sei es nun im Positivem oder Negativem.

Die Tradition der Anden kennt auch keine Polarität, es gibt nur Kawsay, die lebendige Energie, die für den einen Menschen „schwer“ und für den anderen vielleicht „leicht“ ist. So gibt es auch in der Geomantie nur die Natur, die niemals böse ist….sie ist, wie sie ist!

In der andinen Tradition ist die Natur immer mit leichter Energie gefüllt, nur der Mensch ist dazu fähig, leichte Energie in schwere Energie zu wandeln. Man lernt in dieser Tradition jedoch, diese schwere Energie in leichte Energie umzuwandeln, zu transformieren.

Nach den Legenden aus den Anden ist nun die Zeit gekommen, diese Techniken mit der Welt zu teilen und somit einen Umdenkprozess anzustossen, um das Taripay Pacha, das neue Zeitalter zu manifestieren, in dem alle Menschen in eine neue Bewusstseinsstufe aufsteigen werden.

Wenn Du mehr über die Übungen und die Tradition, wie sie in den Anden seit Jahrtausenden praktiziert wird, lernen willst, dann schau in mein Angebot. Ich freue mich, diese Weisheitslehre, zu welcher es kaum schriftliche Aufzeichnungen gibt, mit Dir zu teilen!

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